Die 36 Kammern der Nutzlosigkeit

Womöglich die unsinnigste Live-Komik aller Zeiten

Wehe, die Welt wird jeden Tag ein wenig mehr von Leistung bedroht. Ständig fallen Worte wie »überperformed« und »prozessoptimiert«. Immer mehr Menschen geben 110 Prozent, aber wohin mit den restlichen 90?

Einzig in den entlegenen Tälern der Shan Berge befindet sich ein sagenumwobenes Kloster, in dem die ehrwürdige Kunst der Nutzlosigkeit gelehrt wird. Sven »Seven« Kemmler macht sich auf die Reise, um dort mit anderen Motivationsopfern die 36 Kammern der Nutzlosigkeit beim japanischen Meister Tsunemoto zu durchlaufen.

Verbringen sie einen herrlich nutzlosen Abend, voller Hochseilakte auf dem Sprachtrapez und dabei gewinnbringender als eine ausgedehnte Parkplatzsuche. Nur dass es nicht um Gewinn geht, sondern um Poesie, Liebe und das sachte Gleiten in die sagenhafte Süße der Sinnlosigkeit.

»Kemmler ist die lange fällige Verjüngungskur, die sich der Poetry Slam aus dem Kabarett geholt hat, das Kabarett aus der Literatur und die Literatur aus dem Sven-Buddhismus.« Mathias Tretter

»Wer mit Sven Kemmler sein darf, sollte nüchtern sein. Er selbst nicht unbedingt. Dennoch hilft es als Zuhörer sehr, schon mal dionysisch gewesen zu sein, denn dann versteht man. Plötzlich. Was das mal war. Wenn einer gesagt hat: ‘Ich mach was ich will.’ In der Politik und der Wirtschaft würde man Sven Kemmler als beratungsresistent einstufen, in der Unterhaltungsbranche muss einer wie er zwingend als wegweisend bezeichnet werden. Ohne Angabe des Ziels.« Hannes Ringlstetter

»Der leichte Weg ist auch der richtige Weg.« Bruce Lee

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Das offizielle Plakat

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© Jeannette Kummer (Grafik), Marcus Gruber (Foto)

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Allgemeine Zeitung Mainz

»Mit sonorer Märchenonkelstimme liest Kemmler aus einer zerfledderten Kladde von seinen merkwürdigen Erlebnissen. Fröhlich serviert er unbeschwerten Blödsinn und kindliche Verspieltheiten. […] Ein wenig lässt sich dieses Solo als Persiflage auf all die Heilsversprecher und Seligmacher verstehen. Im Kern jedoch ist es ein Fest aus schön gedrechselten komischen Texten voller Anspielungen auf Literarisches und Gesellschaftliches. Der Sinn steht hinten an, der Kabarettist will tatsächlich sinnfreies Vergnügen erzeugen. Das gelingt ihm bei den rund 50 Gästen im kleinen Saal auch wunderbar. […] Ein Hauch Jochen Malmsheimer weht mit, ein Funke Robert Gernhardt blitzt auf, und über allem schwebt der gute alte Münchhausen.« Gerd Blase

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Münchner Merkur

»Das Bundeskabinett – das wäre ein Thema, oder Europa oder Männer und Frauen. Ein Abend, der – im besten Fall – das bringt, was man üblicherweise erwartet. Sven Kemmler macht von der ersten Minute an klar, dass er in eine ganz andere Richtung aufbrechen wird, und am Ende dieser Reise wird man Merkel, den Euro oder die Handtasche keine Sekunde vermisst haben. […] Die Lehre vom gehobenen Nonsens wird hier verbreitet, sie macht das Publikum zu Jüngern, die jedes Wort in sich aufsaugen (sollten). […] Es ist brillant, wie der Kabarettist mit dieser verklärten Welt spielt, mit Meistern bekannt macht, die ‘Leere Schublade’ oder ‘Weißes Altglas’ heißen und ein wunderbares Deutsch mit asiatischem Akzent sprechen.« Rudolf Ogiermann

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Münchner Abendzeitung

»Nach wie vor der beste Japaner-Darsteller in deutscher Sprache.«

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Grög!-Blög

»So führt der vorzügliche Kemmlersche Wortwitz in Mönch und Buch einen atemlosen Schaukampf gegen sich selbst, bei dem als Kollateralschäden eine ganze Riege grenzdebiler literarischer Gestalten in der Bandbreite von Kapitän Ahab bis zur Biene Maja auf die Bretter geworfen wird. (…) Fazit: Kemmlers Solo verweigert sich konsequent jedem höheren Sinn und allen etablierten kabarettistischen Formen. Und ist doch – was schon die Reaktion des Publikums beweist – ununterbrochen ein formlos-sinnloses Vergnügen. Womit also die gediegene Nutzlosigkeit triumphiert – und sich dadurch im selben Moment selbst widerlegt: Das Nutzlose nützt.« Georg »Grög!« Eggers

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Auszeichnung

Reinheimer Satirelöwe

»Er nimmt sich und gibt dem Publikum die in unserer Gesellschaft rar gewordene Zeit, nachzusinnen, ob man das scheinbar Selbstverständliche wirklich versteht.« Jury Reinheimer Satirelöwe

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© Jeannette Kummer (Grafik), Marcus Gruber (Foto)